CORDA DB
Opera musicaleVersione scheda 1.3

Hör mein Gebet und laß zu dir

Becker-Psalter · Salmo 102 · SWV 200

ORGANICO

Coro

Elenco strumenti (5)
  • Soprano1 Soprano: prima parte vocale SATB.
  • Contralto1 Contralto: seconda parte vocale SATB.
  • Tenor1 Tenore: terza parte vocale SATB.
  • Bass1 Basso: quarta parte vocale SATB.
  • Organ1 Basso continuo d’organo facoltativo, indicato nella fonte catalografica.

Dati catalografici

Data
Compositore
Heinrich Schütz
Catalogo
SWV 200 · Becker-Psalter, Op. 14, n. 102
Forma / genere
Intonazione del Salmo 102
Tonalità / modo
Non disponibile
Organico
Soprano, Contralto, Tenor, Bass, Organ
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SCHEDA CURATORIALE

Dettaglio dell’opera

Intonazione in undici strofe del Salmo 102 sulla parafrasi tedesca di Cornelius Becker: il lamento dell’orante si apre alla speranza per Gerusalemme e alla permanenza di Dio. La prima versione SWV 200a del 1627 rinviava alla melodia del Salmo 13; la revisione SWV 200 fu composta nel 1660 e pubblicata nel Becker-Psalter nel 1661.

L’organico è SATB, con le quattro linee vocali distinte; il basso continuo per organo è disponibile come parte separata per gli organisti. È associata una registrazione Spotify di SWV 200, durata 12:21, eseguita da Weser-Renaissance Bremen (CPO, 2010). La pagina del Heinrich-Schütz-Haus dichiara che non esiste una registrazione integrale del Becker-Psalter. Non è stato individuato un video YouTube affidabile per questo specifico brano. Eventi omessi su istruzione.

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Hör mein Gebet und laß zu dir — SWV 200, Weser-Renaissance BremenSpotify
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Testi dell’opera

Libretto

Salmo 102 — Hör mein Gebet und laß zu dir

DE

Cornelius Becker, parafrasi tedesca del Salmo 102 · Testo integrale della parafrasi di Cornelius Becker

1. Hör mein Gebet und laß zu dir,
Ach, Herr Gott, kommen mein Geschrei,
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir,
In Not dein Ohren zu mir neig,
Wenn ich anruf, bald mich erhör,
Denn meine Tag vergangen sind,
Gleichwie die Luft den Rauch verzehrt,
Das Feur deins Zorns hat mich entzündt.

2. Zerschlagen ist mein traurigs Herz,
Verdorrt wie Gras auf dürrer Heid,
Daß ich vergeß für großem Schmerz,
Mein Brot zu essen in dem Leid,
An meinem Fleisch klebt mein Gebein,
Für Heulen und für Seufzen schwer,
Ich muß wie eine Rohrdommel sein,
Die in der Wüsten streicht umher.

3. Gleichwie ein Kützlein schreit des Nachts,
Das in verstörten Städten wohnt,
Also mein Herz ist immer wach,
Kein Schlaf in meine Augen kommt,
Gleichwie ein Vogel auf dem Dach
Ganz traurig sitzt in Einsamkeit,
Also muß ich täglich in Schmach
Zubringen mein betrübte Zeit.

4. Ich bin der Feinde Hohn und Spott,
Bei meinem Elend schwörn sie frisch,
Denn ich wie Aschen eß mein Brot,
Mit Weinen ich mein Trank vermisch,
Das macht, o Gott, dein Zorn und Grimm,
Der du zu Ehren mich erhöhst
Und doch so bald mit Ungestüm
Und großem Leid zu Boden stößt.

5. Gleichwie ein Schatten sind dahin
All meine Tag elendiglich,
Wie Gras sie gar verdorret sind,
Doch bleibest du, Gott, ewiglich,
Herr, mach dich auf, in Gnad bereit,
Und über Zion dich erbarm,
Die Stund ist da und rechte Zeit,
Daß du mir hilfst durch deinen Arm.

6. Das ist der Wunsch der Knechte dein,
Daß Zion doch gebauet wär,
Bereitet für die heilig Gmein,
Auf daß erschein des Herren Ehr,
Die Heiden fürchten deinen Nam,
Auch alle König hier auf Erd
In deinem Ehrendienste stahn,
Darum Zion erbauet werd.

7. Herr, laß erscheinen deine Ehr,
Und nimm doch die Verlassnen auf,
Zu ihrer Bitt in Gnad dich kehr,
Verschmäh nicht der Elenden Hauf,
Daß man predig künftiger Zeit
Denen, die dein Volk worden sein,
Wie groß sei dein Barmherzigkeit,
Und all Welt lob den Namen dein.

8. Der Herr schauet vom Gnadenthron,
Er sieht vom Himmel auf die erd
Und nimmt sich der Gefangnen an,
Daß ihr Seufzen erhöret werd,
Des Todes Kinder macht er frei
Und läßt im Schwang die Predigt gehn,
Des Herren Name steht uns bei,
Sein Lob ist zu Jerusalem.

9. Die Völker kommen all herzu,
Die Königreich beisammen sind,
Zu gehen in des Herren Ruh,
Da man in reiner Furcht ihm dient,
Der Herr sehr meine Kräfte schwächt,
Verkürzt mir auch die Tage mein,
Ich sprech: mein Gott, nimm mich nicht weg,
Eh ich empfind die Gnade dein.

10. Für und für währen deine Jahr,
Du hast vorhin die Erd gegründt,
Die Himmel und der Sternen Schar
Allsamt deiner Hände Werke sind,
Sie all vergehn, allein du bleibst,
Machst sie zunicht durch deine Hand,
Gleich wie zuletzt ein Kleid zerreißt,
Oder veraltet ein Gewand.

11. Du aber bleibest immerdar,
Wie du gewest von Anfang her,
Kein Ende nehmen deine Jahr,
Ewig besteht dein Ruhm und Ehr,
Die Kinder auch der Knechte dein,
Die im Glauben gehorchen dir,
Ihr Same wird für dir gedeihn,
Sie werden bleiben für und für.

Fonti e identificativi

Fonte Identificativo Licenza Scheda
Open Opus work:22538 Non disponibile Non disponibile

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