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Opera musicaleVersione scheda 1.3

Musikalische Exequien (SWV 279–281)

Tre parti · musica funebre per Heinrich Posthumus Reuß · 1636

Dati catalografici

Data
Compositore
Heinrich Schütz
Catalogo
Op. 7 · SWV 279–281
Forma / genere
Musica funebre sacra
Tonalità / modo
Non disponibile
Organico
Non disponibile
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SCHEDA CURATORIALE

Dettaglio dell’opera

Musica funebre in tre parti composta da Heinrich Schütz per Heinrich Posthumus Reuß. La raccolta riflette la selezione di passi biblici e canti richiesta dal defunto per il proprio feretro e le esequie del 1636.

La prima parte, SWV 279, è un concerto in forma di messa funebre tedesca a sei parti vocali (SSATTB) con violoncello come basso continuo; i passi marcati «Capella» possono essere rinforzati da ripieni. La seconda, SWV 280, è una motetta a doppio coro con due gruppi SATB distinti. La terza, SWV 281, dispone otto voci in due cori diversi: cinque voci (mezzo-soprano, alto, due tenori, basso) e tre voci (due soprani, baritono). Le parti e le rispettive formazioni sono documentate separatamente nei componenti.

La registrazione Spotify collegata comprende tutte e tre le parti nell’esecuzione di Vox Luminis diretta da Lionel Meunier. Eventi omessi su istruzione.

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Media e testi

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Media

Musikalische Exequien SWV 279–281 — Vox Luminis, Lionel MeunierSpotify
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Testi dell’opera

Libretto

SWV 279 — Nacket bin ich von Mutterleibe kommen

DE

Testi biblici e inni selezionati per Heinrich Posthumus Reuß · Testo integrale

Nacket bin ich von Mutterleibe kommen.

Soli:
Nacket werde ich wiederum dahinfahren, der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen,
der Name des Herren sei gelobet.

Capella:
Herr Gott Vater im Himmel, erbarm dich über uns.

Soli:
Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn. Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.

Capella:
Jesu Christe, Gottes Sohn, erbarm dich über uns.

Soli:
Leben wir, so leben wir dem Herren. Sterben wir, so sterben wir dem Herren, darum wir leben oder sterben,
so sind wir des Herren.

Capella:
Herr Gott heiliger Geist, erbarm dich über uns.

Intonatio:
Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingebornen Sohn gab.

Soli:
Auf daß alle, die an ihn gläuben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Capella:
Er sprach zu seinem lieben Sohn: die Zeit ist hie zu erbarmen, fahr hin, mein's Herzens werte Kron und sei das
Heil der Armen, und hilf ihn aus der Sünden Not, erwürg für sie den bittern Tod und laß sie mit dir leben.

Soli:
Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, machet uns rein von allen Sünden.

Capella:
Durch ihn ist uns vergeben die Sünd, geschenkt das Leben, im Himmel soll'n wir haben, o Gott, wie große Gaben.

Soli:
Unser Wandel ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilandes Jesu Christi, des Herren,
welcher unsern nichtigen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe.

Capella:
Es ist allhier ein Jammertal, Angst, Not und Trübsal überall, des Bleibens ist ein kleine Zeit, voller Mühseligkeit,
und wers bedenkt, ist immer im Streit.

Soli:
Wenn eure Sünde gleich blutrot wäre, soll sie doch schneeweiß werden, wenn sie gleich ist wie rosinfarb,
soll sie doch wie Wolle werden.
Capella:
sein Wort, sein Tauf, sein Nachtmahl dient wider allen Unfall, der Heilge Geist im Glauben lehrt uns darauf vertrauen.

Soli:
Gehe hin, mein Volk, in eine Kammer und schleuß die Tür nach dir zu, verbirge dich einen kleinen Augenblick,
bis der Zorn vorrübergehe. Der Gerechten Seelen sind in Gottes Hand und keine Qual rühret sie an,
für den Unverständigen werden sie angesehen, als stürben sie, und ihr Abschied wird für eine Pein gerechnet,
und ihr Hinfahren für Verderben, aber sie sind in Frieden.
Herr, wenn ich nur dich habe , so frage ich nichts nach Himmel und Erden, wenn mir gleich Leib und Seele
verschmacht, so bist du Gott allzeit meines Herzens Trost und mein Teil.

Capella:
Er ist das Heil und selig Licht für die Heiden, zu erleuchten, die dich kennen nicht und zu weiden,
er ist seines Volks Israel der Preis, Ehr, Freud und Wonne.

Soli:
Unser Leben währet siebenzig Jahr, und wenn's hoch kömmt, so sind's achtzig Jahr,
und wenn es köstlich gewesen ist, so ist es Müh und Arbeit gewesen.

Capella:
Ach, wie elend ist unser Zeit allhier auf dieser Erden, gar bald der Mensch darnieder leit, wir müssen alle sterben,
allhier in diesem Jammertal ist Müh und Arbeit überall, auch wenn dirs wohl gelinget.

Soli:
Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und er wird mich hernach aus der Erden auferwecken,
und werde darnach mit dieser meiner Haut umgeben werden, und werde in meinem Fleisch Gott sehen.

Capella:
Weil du vom Tod erstanden bist, werd ich im Grab nicht bleiben, mein höchster Trost dein Auffahrt ist,
Todsfurcht kannst du vertreiben, denn wo du bist, da komm ich hin, daß ich stets bei dir leb und bin,
drum fahr ich hin mit Freuden.

Soli:
Herr, ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.

Capella:
Er sprach zu mir: halt dich an mich, es soll dir itzt gelingen, ich geb mich selber ganz für dich, da will ich für
dich ringen, den Tod verschlingt das Leben mein, mein Unschuld trägt die Sünden dein, da bist du selig worden.

STRUTTURA DELL’OPERA

Movimenti e sezioni

3 parti
Parte · SWV 279

Nacket bin ich von Mutterleibe kommen

I. Concert in Form einer teutschen Begräbnis-Missa

Sei parti vocali: soprani I–II, contralto, tenori I–II, basso; basso continuo di violoncello. Nelle sezioni segnate Capella le parti vocali possono essere rinforzate da ripieni.

Fonti e identificativi

Fonte Identificativo Licenza Scheda
Open Opus work:22541 Non disponibile Non disponibile

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Fonti, licenze e metodo editoriale